Sonntag, 01. Januar 2012

Vor 1100 Jahren, die älteste vorhandene schriftliche Erwähnung Innings - ein Anlaß zum Feiern!

 

„Nam proprietatem meam ad Steniginpah in ripa insule que dicitur Uninga, ad monasterium Hasariod“

In einer Schenkungsurkunde des Eichstätter Bischofs Odalfried an das Kloster Herrieden im Altmühltal ist dieser für Inning so wichtige Satz zu finden.

Aber ist „Uninga“ wirklich unser heutiges Inning?  Die Antwort lautet: Es ist es.
Nirgendwo sonst in Bayern liegen z.B. zwei Orte mit den Namen Inning und Steinebach so nahe in der Nähe eines Gewässers mit einer Insel beieinander wie hier.

Wir können also die Urkunde zum Anlass nehmen, um auf die lange Geschichte Innings zurückzublicken. Die Besiedlung Innings und seiner Ortsteile erfolgte allerdings schon weit früher. Zahlreiche Funde seit der Jungsteinzeit belegen dies.
Mit der Urkunde des Bischofs Odalfried tritt Inning erstmals mit seinem Namen in die Geschichte ein. Er bedeutet „bei den Leuten des Uno“ und geht wie viele Ortsnamen mit der Endung -ing auf das 6./7. Jahrhundert zurück, als die Bajuwaren sich in unserer Region ansiedelte.