der Ort Inning am Ammersee

 

Nach wechselnden Besitzern prägten seit 1567 die Seefelder Grafen Törring die Geschichte Innings und seiner heutigen Ortsteile. Die Rosen im Wappen der Gemeinde verweisen auf sie. Das Salzfass auf ihm erinnert an die Salzgeschichte Innings, das für 100 Jahre bis 1862 sogar eine offizielle Salzniederlage hatte.
Außerdem war in Inning eine kurfürstliche, später königliche Posthalterstation. Der „Gasthof zur Post“ trägt noch heute den Namen. Er steht mitten im Ort gegenüber dem heutigen Wahrzeichen der Gemeinde, der Kirche St. Johannes Baptist“ mit ihrem weithin sichtbaren doppelten Zwiebelturm.

Lange Zeit -die letzten im 20.Jahrhundert- war Stegen außerdem ein Umschlagplatz für das  kurfürstliche bzw. königliche Holz, das von den Ammerbergen über Dießen und Stegen auf riesigen „Schären“ bis nach Dachau gebracht wurde.

Im 19. Jahrhundert begegneten sich auf der Amper zudem noch Flöße und Schleppdampfer; denn seit dem Bau der Eisenbahnlinie durch Grafrath strömten die Naherholungsgäste aus München Richtung Ammersee.

Auch heute ist Inning mit seinen Ortsteilen Stegen, Buch, Bachern und Schlagenhofen ein gern besuchter Ort im Fünfseenland. Besonders gern kommen die Gäste nach wie vor nach Stegen, zumal dort auch die Ammerseeflotte ihren Heimathafen hat.

Die zweitkleinste Gemeinde am Ostufer ist also ein wichtiges Glied in der Kette der Ammerseegemeinden.

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